Amrum - Die Insel der Freiheit

Die Insel Amrum liegt im wunderschönen Wattenmeer und ist 2009 UNESCO Welterbe geworden. Auf keiner anderen Insel können sie das Spiel der Gezeiten so bewundern wie auf Amrum. 

Wenn sie mit dem Fahrrad unterwegs sind, können Sie auf einer Länge von 10km die unterschiedliche Landschaft erkunden. Zwischen den weißen Stränden und den Salzwiesen leben mehr als 10.000 Tier- und Pflanzenarten. 

 

Es gibt fünf Orte die sie erkunden können: Wittdün, der Ort wo Sie mit der Fähre ankommen und in der Inselstrasse bummeln konnen. Süddorf und Stenodde, dort können Sie frischen Fisch und Krabben direkt vom Kutter kaufen, Nebel, wunderschön mit seinen Reetdachhäusern und Restaurants und Norddorf mit der langen Fußgängerzone die direkt zum Strand führt.

Die Insel erreichen Sie mit der Fähre. Der Fähranleger befindet sich im Ort Wittdün, dort gibt es viele kleine Läden und den größten Supermarkt der Insel. Das beste Eis gibt es in Wittdün bei Kaffeeflut, das Friesentorteneis müssen Sie probiert haben.

Wenn Sie die Insel erkunden wollen, dann mieten Sie sich am besten Fahrräder oder bringen Ihre Eigenen mit. Ob am Watt entlang oder durch den Wald, die Landschaft bietet vielfältige Eindrücke. 

 

mehr Infos unter www.amrum.de

Amrumer und die Strandpiraten

Amrum wurde erst spät touristisch erschlossen, die Amrumer hatten im 19. Jahrhundert einfach Angst um den Verfall der anständigen Sitten auf der Insel.

Amrum wurde erst ab ca 1885 ein Seebad, als die Insulaner mehrere Hotels auf der Südspitze der Insel, dem heutigen Wittdün bauten. Ab 1890 baute der Norddorfer Pastor Bodelschwingh im Norden der Insel mehrere Seehospize, christliche Erholungsheime, um auch die Sittlichkeit zu gewährleisten.

Man muss sich eigentlich wundern, das die Amrumer Angst um die Aufrechterhaltung der guten Sitten hatten.

Denn vor dem Tourismus lebten  die Amrumer hauptsächlich von der Landwirtschaft und der Seefahrt. Viele Amrumer waren Fischer oder auch als Kapitäne im Walfang oder der Handelsschiffahrt tätig.

Andere Amrumer hatten nämlich eine etwas andere Beziehung zur christlichen Seefahrt, sie lebten von der Bergung gestrandeter Schiffe. Gern wurde auch mal ein Irrfeuer angezündet, wenn die Schiffe nicht freiwillig strandeten. Erst die Einführung von Leuchtürmen, der Amrumer Leuchtturm ging 1875 in Betrieb, schränkte das Geschäft ein.

 

Heute wohnen auf der Insel ca 2300 Menschen und Amrum zählt jedes Jahr ca 150.000 Feriengäste mit ca 1.5 Mio Übernachtungen, zusätzlich kommen dazu noch jedes Jahr ca 100.000 Tagesgäste. Strandpiraterie ist nicht mehr nötig.

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© Pauline Höfer 2018